Galerie

4
Apr
2008

Blume "Red Pill"

"Red Pill" (Blender/Gimp)

Verwendete Software: Blender 2.37 (Modeling) ; Yafray (Rendering) ; Gimp 2.2.8 (Compositing) ; ImageMagick v6 (Konvertierung).

Hier noch ein weiterer Versuch von mir, eine "red pill" zu rendern. Ich könnte jetzt natürlich noch weitermachen - aber definitiv nicht mit Blender.

Ich habe, weil ich mich intensiver mit diesem 3D-Programm beschäftigen möchte, vorhin die K-3D-Mailingliste abonniert, vor allem deshalb, weil K-3D a) durch das RenderMan®-Interface eine bessere Qualität liefert und b) viel einfacher zu bedienen ist als Blender.1 Ich verstehe bis heute nicht, wieso man die Optionen für ein und dieselbe Funktion über mehrere Untermenüs verteilen muß, die dazu auch noch die unangenehme Eigenschaft haben, sich immer wieder zu verschieben (ich nenne das die "Blender-Rutschpartie").

Rein vom Modeling her finde ich Blender nicht schlecht, aber das wiegt (für mich persönlich, wie gesagt) die oben erwähnten Nachteile einfach nicht auf. Durch ein grundsätzliches Redesign könnte Blender meiner Ansicht nach aber durchaus ein ganz passables Programm werden.
1 Ok, Blender unterstützt mittlerweile auch den RenderMan®-Standard.

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3
Apr
2008

Blume Mein neuestes Werk

Composite (Blender/Gimp)

Verwendete Software: Blender 2.37 (Modeling) ; Yafray (Rendering) ; Gimp 2.2.8 (Compositing) ; ImageMagick v6 (Konvertierung).

Diese Grafik habe ich gestern (bzw. heute ;-) kreiert. Eigentlich wollte ich eine "red pill" aus "The Matrix" (1999) modeln, aber dank der unnötig komplizierten Materialvergabe in Blender (ich frage mich, wie andere das machen; ganz offenbar arbeitet doch viele Leute erfolgreich mit Blender) war das erste Ergebnis die obige "Pille". Der Look hat mir aber doch so gefallen, daß ich die Grafik trotzdem hier poste. Ich habe hier extensiv mit Masken und Ebenen-Modi gearbeitet.

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31
Mrz
2008

Blume Surftip

Viktor Koen: "Dark Peculiar Toy No. 03"

Image © Copyright 2006 by Viktor Koen. Reprinted with permission.

In der Siggraph-Galerie findet ihr sowohl technisch als auch künstlerisch hochwertige Grafiken fernab der gerade im Internet gängigen Klischees. Nur ein Beispiel: Die Galerie von 2006. Besonders gefallen mir hier die Arbeiten von Viktor Koen, z. B. seine Serie "Dark Peculiar Toys".

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30
Mrz
2008

Blume "Autobahn"

mit POV-Ray gerenderte Autobahn

Renderings © Copyright 2006 by Jaime Vives Piqueres. Reprinted with permission.

Als ich vor ein paar Tagen nach langer Zeit mal wieder interessehalber die Website des Freeware-Renderers POV-Ray besucht habe, bin ich dort auf obiges Rendering gestoßen, das Autos auf einer fiktiven Autobahn zeigt und auf den ersten Blick von einem Foto praktisch nicht zu unterscheiden ist. Wie auf der POV-Ray-Site angegeben ist, stammt dieses Rendering von Jaime Vives Piqueres, der nach eigener Aussage mittlerweile seit über zehn Jahren mit POV-Ray arbeitet.

Mir persönlich war es ja immer schon ein Rätsel, wie Leute lediglich via ASCII-Code so dermaßen komplexe Szenen modeln bzw. rendern können, aber die Ergebnisse sprechen einfach für sich.

Während Jaime Vives Piqueres als Renderer für die Autobahn-Szenen POV-Ray benutzt hat, wurden die Autos in diesem Fall in dem Polygon-Modeler Wings3D gemodelt und dann in POV-Ray importiert.

Hier als Beispiel ein ausnehmend schön gerenderter Bus:

Test-Rendering für die "Autobahn"-Szene (POV-Ray)

Auch sonst sind auf der Site von Jaime sehr schöne Renderings zu finden, wie z. B. folgende Armbanduhr, bei der Jaime das von Paul Debevec entwickelte HDRI (High Dynamic Range Imaging) benutzt hat.

Die Arbeiten von Jaime Vives Piqueres bestätigen wieder einmal meinen Eindruck, daß POV-Ray absolut unterschätzt wird. Auch Jaime hat mir bestätigt, daß er sogar nach über zehnjähriger Arbeit mit POV-Ray immer wieder etwas Neues entdeckt.

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13
Mai
2007

Blume Abstraktionen

Eine Grafik aus der Serie 'abstract.0104' von Tim Borgmann

Die obige Skulptur aus fließendem Metalldraht ist eine 3D-Grafik, die im Rahmen der Serie "abstrakt.0104" von Tim Borgmann in Realsoft 3D gemodelt und gerendert wurde. Nachdem ich voriges Jahr per Zufall auf seine Arbeiten gestoßen bin, habe ich auf der diesjährigen fmx/07 in Stuttgart am Stand des 3DPowerstore auf einem Plakat eine Grafik aus dieser Serie wiederentdeckt (Tim Borgmann war am 4. Mai zusammen mit einigen anderen Grafikern zu einer Signierstunde auf der fmx/07).

Was mir - neben der makellosen technischen Ausführung - zuerst aufgefallen ist, ist die Eigenständigkeit dieser Arbeiten. Daneben haben mich von Anfang an besonders diese roten, fließenden Strukturen fasziniert, die an eingefärbtes und erstarrtes flüssiges Glas erinnern.

Hier ein Detail aus einer solchen glasartigen Struktur:

Detail aus einer Grafik der Serie 'abstract.0104'

Als "reale" Skulpturen wären diese 3D-"Skulpturen" aber schon aus rein technischen Gründen vermutlich nicht realisierbar. Während das Drahtgeflecht vielleicht noch machbar wäre, kann ich mir nicht vorstellen, wie man flüssiges Glas mit solcher Präzision in die Drahtstruktur integrieren will.

Meiner Ansicht nach eröffnen diese 3D-"Skulpturen" einen gangbaren Weg, um das Medium Computer- bzw. hier speziell 3D-Grafik als sozusagen "zweckfreies", rein künstlerisches Medium zu erschließen. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine Äußerung des Malers Markus Lüpertz, der meinte, der Computerkunst (ich habe den genauen Ausdruck nicht mehr im Kopf; es kann sein, daß er sich auf "Multimedia" bezogen hat) "fehle das Gewicht der Zeit" - aber wie soll das denn auch anders sein, wenn man bedenkt, daß dieses Medium gerade mal ein halbes Jahrhundert alt ist, während die traditionelle Malerei auf eine mittlerweile Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken kann.

Ich denke und hoffe jedenfalls, daß im Laufe der Zeit mehr Künstler das Medium "Computergrafik" mit seinen faszinierenden Möglichkeiten als Ausdrucksmittel für sich entdecken und so mithelfen, es als eine neue und eigenständige Kunstform zu etablieren, und ich meine, daß diese freien Arbeiten von Tim Borgmann ein vielversprechender Ansatz in diese Richtung sind.

Tim Borgmann arbeitet inzwischen mit der High-end-Software Softimage XSI, die er für seine aktuelle fragment-Serie eingesetzt hat. (Für die Serie microscope hat er noch überwiegend Realsoft 3D benutzt.)

Hier noch eine von Tim Borgmanns aktuellen Arbeiten aus seiner fragment-Serie:

Grafik aus der 'fragment'-Serie

Grafiken © Copyright 2004/2006 by Tim Borgmann. Mit freundlicher Genehmigung.

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