11. 11. 2007

Blume Toll!

pixel_1-0_demo_interface

Interface der Demo-Version von Pixel 1.0 (Ausschnitt) unter Ubuntu "Breezy"

Nach dem Erscheinen des Vektorgrafik-Programms Inkscape vor ein paar Jahren hat es, wie es scheint, inzwischen im Bereich "Grafik unter Linux" wieder einen Quantensprung gegeben: Ich meine das Erscheinen des Bitmap-Editors Pixel, dessen Version 1.0 demnächst herauskommt.

Das ist ja unter Linux ja immer noch ein Problem, daß es bis jetzt praktisch keinen Bitmap-Editor von Photoshop-Format gab, wenn man von dem in KOffice enthaltenen Krita absieht. Dies wird mit dem Erscheinen von Pixel 1.0 nun anders.

Was beim ersten Start von Pixel 1.0 (ich habe das Beta-7-Release der Demo-Version für Linux getestet) auffällt, ist das Interface, das bis auf etwas anders gestaltete Icons praktisch identisch mit dem von Photoshop ist. Man kann nun dazu stehen, wie man will, und sich evt. fragen, weshalb der Entwickler nicht ein eigenständiges Konzept verfolgt hat. Tatsache ist, daß Pixel nun auf dem Markt ist - und das für einen Einstiegspreis von ganzen $ 38,- (das sind umgerechnet knapp EUR 26,-), später soll Pixel $ 89,- kosten. Dieser Einstiegspreis beinhaltet auch zukünftige Updates bis Version 2.0.

Vom Handling her war mir die Demo-Version auf Anhieb sympathisch, wobei natürlich mit die Tatsache eine Rolle spielt, daß der Umsteig gerade für Photoshop-User überhaupt kein Problem ist: die Menüaufteilung ist praktisch 1 : 1 übernommen worden.

Da die Version, die ich mir installiert habe, nur eine Demo-Version ist (quer über die geöffneten Grafiken wird ein "Demo"-Schriftzug eingeblendet), möchte ich mich mit einer umfassenden Besprechung im Moment noch zurückhalten. Fest steht jedoch, daß mit Pixel gerade unter Linux eine lange bestehende Lücke ausgefüllt wird. Pixel ist für eine ganze Palette an Betriebssystemen verfügbar: neben Linux wie gesagt u. a. auch für MacOS und Windows XP. Auch Versionen für 64-bit-Systeme sind verfügbar.

Noch kurz die wichtigsten Features: Neben bis zu 32-bit/Kanal Farbtiefe besitzt Pixel u. a. ein Farbmanagement-System. Ansonsten ist die ganze Palette der ebenfalls in Photoshop zu findenden Features enthalten. Ich bin jedenfalls fest entschlossen, mir die Vollversion so bald wie möglich zu kaufen und werde dann hier über meine Erfahrungen berichten.

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