Bitmap-Editing unter Linux
Das ist eine Testgrafik, die ich quasi "auf die Schnelle" mit der Demo-Version des neuen Bitmap-Editors Pixel 1.0 erstellt habe. Insbesondere allen Linux-Usern, die sich bisher mit dem doch eher sperrigen (obwohl man sich mit der Zeit daran gewöhnt) Interface des Gimp herumgeschlagen haben, kann ich nur empfehlen: Go and get it!
Hier gibt es - von den Gimp-Entwicklern seit zig Jahren versprochen und bislang doch nicht implementiert - endlich 16-bit/Kanal, HDR, Farbmanagement1 und professionelles Anti-Aliasing. Gerade für Leute, die Photoshop gewohnt sind, wartet Pixel mit einer Überraschung auf: Das Interface ist praktisch 1 : 1 dem von Photoshop nachempfunden; so ist die Umstellung - gerade für bisherige Photoshop-User - überhaupt kein Problem. Ein anderer Pluspunkt ist der mit aktuell USD 29,- (knapp EUR 20,-) absolut sensationelle Einführungspreis. Außer für Linux gibt es Pixel auch noch für eine Reihe weiterer Betriebssysteme - sogar für das OS aus Redmond.
Mehr zu Pixel könnt ihr auch in einem anderen Beitrag von mir nachlesen, wo ihr auch einen Screenshot des Interfaces findet.
1 Ok, Farbmanagement gibt es mittlerweile auch im Gimp. 16-bit/Kanal ist aber weiß Gott wichtiger als ein neues Icon-Set für jede neue Version. Meine Wunschliste für zukünftige Gimp-Versionen:
- 16-bit/Kanal (idealerweise auch 32-bit/HDR)
- Gute CYMK-Unterstützung
- Deutlich besseres Anti-Aliasing
- Weniger Filter, diese dafür qualitativ verbessert (und nicht so unendlich viele Optionen)
- Weg mit gfig (ein im Gimp enthaltenes relativ einfaches Vektorgrafik-Programm mit einem wirklich katastrophalen Handling)
Claus - 13. Jan, 09:20



